Nordsee
Wattenmeer
Hier gibt es bald noch mehr zu entdecken!
Diese Seite ist noch nicht ganz fertig. Wir arbeiten fleißig an neuen und spannenden Inhalten.
Schau gerne später wieder vorbei – es gibt bestimmt bald etwas Neues zu entdecken!
Das Wattenmeer liegt an der Nordsee und erstreckt sich von den Niederlanden über Deutschland bis hoch nach Dänemark. Die Natur hier ist sehr vielfältig und artenreich. Hier leben teilweise Arten, die es sonst nur an wenigen weiteren Orten gibt, wie zum Beispiel an der Atlantikküste Nordamerikas. Watten sind flache Küstenbereiche, die dem Wechsel der Gezeiten ausgesetzt sind. Bei Ebbe zieht sich das Wasser teilweise kilometerweise zurück und der Meeresboden fällt trocken. Zurück bleiben Schlick, Sand, Steine, Muschelbänke und so manche Meeresbewohner*innen. Die sind aber manchmal gar nicht so leicht zu entdecken, da sie sich bei Ebbe im Boden vergraben oder ins tiefere Wasser zurückziehen.
Auf jedem Kontinent dieser Erde gibt es Wattflächen. Insgesamt etwa 350 Stück, wobei unser Wattenmeer das Größte ist. Aber Watt ist nicht gleich Watt! Es gibt Sandwatte, Mischwatte, Schlickwatte, Felswatte und Windwatte. Sand-, Misch- und Schlickwatte unterscheiden sich äußerlich nicht groß voneinander. Du musst genau hinschauen, denn hier ist der Boden verschieden zusammengesetzt. Im Sandwatt ist der Boden etwas lockerer, da es dort wenig Ton und viel Sand im Boden gibt. Tonkörner sind viel kleiner als Sandkörner und verdichten sich besser. Im Schlickwatt gibt es viel Ton und dementsprechend ist der Boden dichter. Das Mischwatt ist, wie der Name schon sagt, eine Mischung aus beidem. Felswatten bestehen aus flachen, ausladenden Felsplatten, die ins Meer reichen. Sie liegen meist unterhalb von Steilküsten, wie zum Beispiel auf Helgoland. Diese Platten gibt es an vielen Küsten und sie werden durch Wind und Wellen geformt. Gibt es in einer Region zusätzlich stark ausgeprägte Gezeiten, die dazu führen, dass die Felsen immer wieder trockenfallen, spricht man von einem Felswatt. Die letzte Wattart ist das Windwatt. Das gibt es zum Beispiel an einigen Stellen hier bei uns an der Ostsee. Anders als bei den anderen Watten, fällt das Windwatt aber nicht durch Ebbe trocken sondern durch den Wind. Starker Wind, der vom Land kommt und aufs Meer weht, schiebt das Wasser von der Küste weg und die flachen Küstenbereiche werden freigelegt.
Das brauchst du für eine Wattwanderung
Bist du gerade am Wattenmeer, ist das eine tolle Gelegenheit, die Natur dort zu erkunden.
Am wichtigsten ist, dass du niemals alleine, ohne eine erwachsene Person, ins Watt gehst. Denn das Wasser steigt schneller wieder an, als du denkst und dann kann es gefährlich werden. Am besten ist es, eine geführte Wattwanderung mitzumachen. Die Leiter*innen der Wattwanderung kennen sich gut aus, können euch viel über das Watt erzählen und schätzen die Gefahren gut ein.
Jetzt geht’s los! Dafür brauchst du:
- Becherlupe
- Eimer
- Fernglas
- Kamera
- Wasser zum Trinken
- Sonnenschutz (Sonnenbrille, Sonnencreme und Sonnenhut)
Virtuelle Erkundungstour durchs Watt
Du bist gerade nicht in der Nähe der Nordsee? Kein Problem! Erkunde die Nordsee und das Wattenmeer auf einer virtuellen Tour. Mit dem Projekt NORDSEElife vom NABU kannst du ganz bequem von Zuhause aus in die Welt der Nordsee eintauchen. Alles was du dafür brauchst ist ein Handy, Tablet oder Computer und schon kann’s losgehen.
So geht’s:
- Öffne den untenstehenden Link auf deinem Smartphone, Tablet oder PC.
- Für ein besseres Erlebnis: Schalte deinen Ton an oder verwende Kopfhörer. So verpasst du nichts.
- Bewege die 3D-Karte mit deinem Finger oder mithilfe deiner Maus. So kannst du deinen Blickwinkel auf die Nordsee verändern oder in die Karte rein- oder rauszoomen.
- Klicke auf Buttons und Symbole, um in verschiedene Regionen zu gelangen, neue Szenen zu entdecken oder Videos zu starten und Fotos anzuschauen. Pfeile bringen dich an einen neuen Ort.
- Manche Bereiche auf der Karte sind 360-Grad-Szenen. Dort kannst du mit dich mithilfe deiner Maus (klicken und ziehen) oder mit deinem Finger durch den Raum bewegen. Schau dich in allen Richtungen um, es gibt viel zu entdeken!
Nationalpark Wattenmeer
Unser Wattenmeer ist etwas ganz Besonderes und weltweit einzigartig. Damit es der Natur und den Meeresbewohner*innen dort gut geht, muss es geschützt werden. Deshalb ist es seit 1985 ein sogenannter Nationalpark. Das ist ein Gebiet, in dem genau darauf geschaut wird, dass es der Natur gut geht. Es gibt Regeln für die Fischerei und Nutzung durch uns Menschen. Das heißt nicht, dass du dort keinen Urlaub oder einen Spaziergang am Strand machen darfst, sondern einfach nur, dass dabei keine Tiere gestört werden sollen.
Das Wattenmeer an der Nordsee ist ziemlich groß und erstreckt sich über die gesamte deutsche Westküste. Konkrete Regeln des Nationalparks sind zum Beispiel, dass die Tiere dort nicht durch Lärm oder das Betreten von Brutstätten gestört werden sollen. Es gibt auch einige Bereiche, die man gar nicht betreten darf. Das hat auch schon gut geklappt und viele Tierarten wie zum Beispiel Vögel, leben ungestört und in großer Anzahl im Watt. Besonders für Zugvögel, ist der Nationalpark ein wichtiger Rückzugsort. Auf dem Hin- oder Rückweg von ihren Brutstätten, ruhen sie sich im Wattenmeer für ihre lange und anstrengende Reise aus.
Interaktive Karte vom Nationalpark Wattenmeer
Auf dieser interaktiven Karte kannst du dir die drei Nationalparks „Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“ (grün hinterlegt), „Hamburgisches Wattenmeer“ (blau hinterlegt) und „Niedersächsisches Wattenmeer“ (türkis hinterlegt) anschauen und entdecken.
Die Gebiete der jeweiligen Nationalparke sind jeweils mit einer anderen Farbe eingefärbt. Wenn du auf die Farbe klickst, wird dir der Name des Nationalparks angezeigt. Du kannst die Karte über das +-Zeichen oder mit der Maus (oder deinen Fingern) vergrößern. Den angezeigten Kartenausschnitt kannst du bei gedrückter Maus (oder mit deinen Fingern) verschieben.