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Erste Eindrücke aus meinem FÖJ

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Seit dem Beginn meines ökologischen Jahres sind bereits zwei Monate vergangen, und ich möchte gerne meine Erfahrungen teilen.

Seit dem Beginn meines ökologischen Jahres sind bereits zwei Monate vergangen, und ich möchte gerne meine Erfahrungen teilen. Zuerst möchte ich ein wenig über mich erzählen und wie ich diesen Weg gewählt habe: Ich studiere an der Fakultät für Geschichte und Archäologie. Museen, Ausstellungen und kreative Arbeit haben mich schon immer interessiert, weshalb mir das ökologische Jahr zu Beginn wie eine recht ungewöhnliche Wahl erschien. Dabei sehe ich eine ziemlich klare Verbindung zwischen diesen Richtungen: Sowohl Geschichte als auch Archäologie und Ökologie hängen damit zusammen, wie der Mensch mit der Umwelt interagiert und wie sich die Einstellung zu ihr verändert, und für eine Archäologin ist es sehr wichtig, keine Angst vor Feldbedingungen zu haben. Das heißt, für mich war es von Anfang an wichtig, der Natur näher zu sein und zu lernen, nicht nur im gewohnten akademischen Umfeld zu arbeiten. Eine solche Erfahrung wird mir definitiv nützlich sein. Ich wollte mich einfach in einem etwas anderen Bereich ausprobieren und sehen, wohin mich das führt.


Die ersten Monate des FÖJ verliefen ziemlich intensiv. Eine der Sachen, an die ich mich gewöhnen musste, waren die Seminare und Reisen. Früher hatte ich keine große Erfahrung mit der Teilnahme an Veranstaltungen dieser Art, daher war es ungewohnt, für mehrere Tage an einen anderen Ort zu fahren, zusammen mit einer großen Gruppe von Menschen zu leben und zu arbeiten. Inzwischen kann man sagen, dass ich das viel gelassener sehe und den Seminaren sogar mit Interesse entgegenblicke, da dies eine wunderbare Möglichkeit ist, etwas Neues zu erfahren. Mir gefällt, dass die Seminare unterschiedlich gestaltet sind. Das sind nicht einfach nur ein paar Tage Workshops oder Vorlesungen. Aber besonders in Erinnerung geblieben ist mir das internationale Seminar: Es gab nur sehr wenige Teilnehmer und es herrschte eine so freundliche und ruhige Atmosphäre. Wir haben zusammen gekocht und viel gesprochen. Es war interessant zu hören, wie Menschen aus verschiedenen Ländern zum Freiwilligendienst gekommen sind und wie ihr FÖJ verläuft.

Neben den Seminaren habe ich in dieser Zeit geschafft, Veranstaltungen zu besuchen, die mir früher völlig unbekannt waren. Zum Beispiel habe ich zum ersten Mal den WeltWissensKongress in Lübeck besucht. Für mich war es interessant, ein solches Format von innen zu sehen, ich habe zwei Workshops besucht, die mit dem Meer zusammenhingen. Solche Veranstaltungen zeigen gut, wie unterschiedlich die Möglichkeiten im Rahmen des FÖJ sein können.


Mir gefällt überhaupt, dass dieses Jahr nicht auf eine konkrete Aufgabe beschränkt ist. Es gibt Exkursionen, Veranstaltungen, Reisen, Seminare und die Arbeit an verschiedenen Projekten. In einigen Monaten habe ich viele Menschen kennengelernt und geschafft, Orte zu besuchen, an die ich im normalen Leben höchstwahrscheinlich nicht gelangt wäre. Deshalb sollte das FÖJ meiner Meinung nach nicht als Arbeit wahrgenommen werden. Gleichzeitig erwies sich für mich auch ein gewöhnlicher Arbeitstag im Büro als interessant. Hier gibt es viele verschiedene Aufgaben, die unter anderem mit der Organisation von Veranstaltungen, Texten und Kommunikation verbunden sind, und es gibt auch Platz für Kreativität. Mir gefällt die Atmosphäre im Kollegium: Wenn ich etwas nicht weiß, erklärt man es mir und hilft mir, gibt mir aber gleichzeitig die Möglichkeit, es selbst zu versuchen. Dadurch kann ich mir schrittweise das aneignen, womit ich früher nicht gearbeitet habe.


Eine besondere Herausforderung für mich ist die deutsche Sprache. In Sprachkursen kann man sich auf bestimmte Situationen vorbereiten, aber die Arbeit, Seminare und die Kommunikation mit Kollegen erfordern ein ganz anderes Niveau an Praxis. Manchmal fällt es mir immer noch sehr schwer, ich muss nachfragen oder nach den passenden Worten suchen, aber ich merke, dass es allmählich leichter wird, mit dem Verstehen auf jeden Fall. Jetzt nehme ich die ersten FÖJ-Monate als Möglichkeit wahr, über den Rahmen meines gewohnten Bereichs hinauszugehen und zu sehen, womit ich mich sonst noch gerne beschäftigen möchte. Ich habe neue Arbeitserfahrung gesammelt, verschiedene Menschen kennengelernt und Formate ausprobiert, mit denen ich früher nicht konfrontiert war. Und das wohl Interessanteste ist, dass ich noch nicht weiß, wie dieses ganze Jahr werden wird, aber ich sehe bereits, dass es sehr abwechslungsreich wird und mir ganz sicher nicht langweilig sein wird.

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