Meeresschutz
Tourismus
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Vor allem im Sommer fahren viele Menschen gerne in den Urlaub. Ein Ziel ist dabei oft der Strand und damit auch das Meer. Tourismus kann aber auch zum Problem für das Meer und seine Bewohner*innen werden. Zum Glück gibt es Dinge, auf die du achten kannst, damit du möglichst umweltfreundlich unterwegs bist. Aber was macht einen umweltfreundlichen Urlaub aus?
Wie umweltfreundlich ist dein Urlaub?
Mach den Test und finde heraus, wie umweltfreundlich dein Urlaub ist! Tipps, wie der Familenurlaub umweltfreundlich werden kann, findest du weiter unten.
Tipps für einen umweltfreundlichen Familienurlaub
So wird euer Urlaub am Meer noch besser für’s Meer!
In Züge passen ganz viele Menschen auf ein mal. Kleine Regionalbahnen können bis zu 500 Menschen gleichzeitig transportieren, Fernstreckenzüge manchmal mehr als 800! Rechne mal aus, wie viele Autos es dafür bräuchte. Das wären mindestens 200 Autos und die erzeugen alle Abgase, Lärm und Staus!
Viele Züge fahren mit Strom. Das erzeugt keine Abgase – im Gegensatz zu Autos oder Flugzeugen. Wenn der Strom noch aus Wind-, Wasser- oder Sonnen-Kraftwerken kommt, ist die Herstellung so umweltfreundlich, wie es nur geht.
Am Urlaubsort ist es am umweltfreundlichsten, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein. Wenn ihr für jede Strecke das Auto benutzt, entstehen wieder stinkende Abgase und Lärm. Außerdem könnt ihr die Gegend viel besser und genauer erkunden, wenn ihr langsamer unterwegs seid. Genießt die frische Meeresbrise und die Sonne, die eure Nase kitzelt.
Wenn ihr unterwegs Hunger oder Durst bekommt, ist es am besten, etwas vorbereitetes dabei zu haben. Wenn ihr im Supermarkt extra eingepackte Snacks kauft, entsteht viel Plastikmüll. Schmiert euch lieber morgens in der Unterkunft genügend Brote oder bereitet andere Leckereien vor, packt sie in eine Brotdose und freut euch auf die Pause auf eurem Ausflug. Auch Leitungswasser ist viel gesünder und umweltfreundlicher als gekaufte Getränke. Am besten nehmt ihr eure Trinkflasche mit, die ihr auch überall wieder auffüllen könnt.
Wenn doch mal Müll entsteht, sorgt dafür, dass ihr ihn nicht am Strand oder sonstwo in der Natur liegen lasst. Am besten nehmt ihn wieder mit in die Unterkunft, um ihn richtig entsorgen zu können. Falls das nicht geht, werft ihn zumindest in die Restmülleimer, die es überall im Urlaubsort gibt.
Wenn du mit deinen Eltern Sonnencreme kaufst, achtet darauf, ob sie umweltgefährliche Stoffe enthält. Das sind Stoffe, die Wasserlebewesen wie Korallen oder Fischen schaden können, wenn du eingecremt baden gehst. In einigen Sonnencremes findet man außerdem Mikroplastik.
Lasse die Sonnencreme mindestens 30 Minuten einziehen, bevor du baden gehst.
Das Essen aus Supermärkten wird oft über lange Strecken transportiert, bis es im Laden landet. Viele Obst- und Gemüsesorten kommen sogar aus anderen Ländern. Dabei erzeugen die Transport-LKWs, Schiffe und Fluzeuge ganz schön viele Abgase!
Umweltfreundlicher ist es, auf dem Wochenmarkt bei Verkäufer*innen einzukaufen, die aus der Urlaubsregion kommen.
Die Waffel kannst du mitessen, es entsteht kein Müll! Im Gegensatz zum Becher aus Plastik oder Pappe, den du nach dem Verzehr entsorgen musst.
Die Produktion von Fleisch ist schädlicher für das Klima als der Anbau von Obst und Gemüse. Denn die Tiere, die dafür gehalten werden, brauchen viel Platz, Futter und Wasser. Außerdem entstehen dabei Gase, die den Klimawandel beschleunigen. Auch Fischerei ist schädlich für die Meeresumwelt. Außerdem kommen die meisten Fische in den Gerichten der Küsten-Urlaubsorte oft nicht mal von lokalen Fischer*innen, sondern aus anderen Ländern.
Darum ist es für die Umwelt besser, wenn du Fleisch und Fisch nur in kleinen Mengen isst oder ganz darauf verzichtest. Probiere im Urlaub doch mal vegane und vegetarische Gerichte, meistens schmecken die mindestens genauso gut wie die mit Fleisch!
Auf Klassenfahrt
Für viele Schuklassen geht es irgendwann auf Klassenfahrt. Oft ist das Ziel die Nordsee oder die Ostsee. Auch bei einer Klassenfahrt kann man darauf achten, dass sie möglichst umweltfreundlich, nachhaltig und gut verträglich für die Natur ist. Wie das geht und worauf man da achten kann, dass erfährst du in dem Leitfaden „Watt für eine Klasse(n)fahrt“ vom WWF Wattenmeerbüro.