Tiere & Pflanzen
Algen & Pflanzen
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Algen und Pflanzen produzieren durch Photosynthese Sauerstoff, der von den meisten Lebewesen auf der Erde zum Atmen gebraucht wird. Die Photosynthese ist ein Prozess, bei dem sie aus Licht, Wasser und dem Klima-Gas CO2 Zucker und Sauerstoff bilden.
Algen haben im Gegensatz zu Pflanzen keine Wurzeln. Deshalb schweben sie im Meer herum. Manche Algen brauchen aber auch einen festen Untergrund. Dann haften sie sich zum Beispiel an Steine oder Muscheln. Pflanzen brauchen hingegen sandige Böden, damit sie ihre Wurzeln darin vergraben können.
Seegras

Kennst du die braunen Berge mit den vielen breiten Grashalmen am Strand? Das ist Seegras. Im Meer bilden sie einen ganz besonderen Lebensraum, die Seegraswiese. Die Wiesen bieten Nahrung für viele Tiere und filtern schädliche Stoffe aus dem Wasser. Sie helfen auch dem Klima, indem sie Kohlendioxid aufnehmen und speichern. Darum sind sie auch so wichtig für den Klimaschutz und den Kampf gegen den Klimawandel.
Seegräser sind keine Algen. Tatsächlich sind sie Landpflanzen, die zurück ins Wasser gewandert sind – sogenannte Blütenpflanzen. Wie auch alle anderen Pflanzen und Algen, brauchen sie Tageslicht um Photosynthese betreiben zu können. Photosynthese ist der Vorgang, bei dem die Pflanzen mithilfe von Sonnenlicht, Kohlendioxid in Zucker und Sauerstoff umwandeln. Den Zucker, brauchen sie zum überleben und der Sauerstoff wird in die Luft abgegeben und dient anderen Lebewesen wie zum Beispiel uns zum Atmen. Sie sind also auf Licht angewiesen und deshalb findet man sie in der Nähe von Küsten, in flachen Bereichen, wo noch genug Licht auf den Meeresboden fällt. Mit ihren Wurzeln können sie sich auch gut im Sand verankern und schützen damit gleichzeitig die Küsten vor starken Wellen. Seegraswiesen bremsen nämlich die Wellen, so dass das Wasser nicht mehr gerade und mit voller Kraft auf den Strand auflaufen kann.
Das braune Seegras, das du am Strand findest, lebt nicht mehr. Es wurde von den Wellen aus dem Boden gerissen und an den Strand gespült. Für die meisten Menschen ist es dann nur noch „Müll“, der den Strand verdreckt. Aber das stimmt gar nicht. Das angespülte Seegras ist ein toller Rohstoff. Weil es nicht brennbar ist, kann man es zum Beispiel gut als Dämmung für Häuser benutzen oder als Füllung für Kissen und Kuscheltiere. Die sind sogar besonders gut für Allergiker*innen geeignet.
Mach dir dein eigenes Seegraskissen
Dein eigenes Kissen aus Seegras ist schnell gemacht. Geh an den Strand und sammle einen Eimer voll Seegras. Achte dabei darauf, dass es relativ frisch ist und sich keine Algen oder Müll darin verfangen haben. Ob das Seegras frisch ist, kannst du am besten überprüfen, indem du daran schnupperst. Riecht es nach Meer, kannst du es einsammeln. Riecht es dagegen unangenehm und stinkt vielleicht sogar, dann lass es lieber liegen. Danach musst du das Seegras gut waschen, um es von Sand und anderem Dreck zu befreien. Verwende dazu am besten einen zweiten Eimer oder eine Wanne mit Süßwasser. Wiederhole das Waschen noch ein zweites Mal und hänge das gewaschenes Seegras zum Trocknen in der Sonne auf. Wenn es komplett trocken ist, kannst du ein Kissen damit füllen und fertig ist dein Seegraskissen.